Mutum

Donnerstag, 28.04.2016, 20:30 Uhr

Einführung und Gespräch mit Regisseurin Sandra Kogut

Sandra Kogut (geb. 1965 in Rio de Janeiro, Brasilien) ist eine der bekanntesten Filmemacherinnen Lateinamerikas. Seit 1986 realisierte sie zahlreiche preisgekrönte Filme und Videos. Ihre Arbeiten, die sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und Fiktion bewegen, wurden weltweit ausgestellt, unter anderem im „Museum of Modern Art“ und im „Guggenheim Museum“ in New York. Institutionen wie das Harvard Film Archive oder das Filmmuseum in São Paulo widmeten ihr Retrospektiven. Im Jahr 2007 realisierte Sandra Kogut mit „Mutum“ schließlich ihr Spielfilmdebüt, das international ausgezeichnet wurde. Neben ihrer künstlerischen Arbeit lehrt sie an renommierten Hochschulen auf der ganzen Welt und arbeitet für verschiedene brasilianische und europäische Sendeanstalten. Ihr letzter Film „Campo Grande“ feierte 2015 beim Toronto International Film Festival Premiere.

Weitere Informationen zum Film Mutum.

Das möchte jeder, zu werden noch ein Mensch

Samstag, 30.04.2016, 20:30 Uhr

Kurzfilmprogramm, kuratiert von Matthias Müller

Matthias Müller arbeitet seit 1980 künstlerisch in Film, Video, Installation und Fotografie. 1999 begann Müller eine gemeinsame Produktion mit Christoph Girardet, deren Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit Found Footage liegt. Ihre vielfach prämierten Filme werden auf großen Festivals sowie in Gruppen-und Einzelausstellungen gezeigt. Matthias Müller hat ein Kurzfilmprogramm zu (biografischen) Rückblicken auf die Kindheit zusammengestellt – mit einer Reihe rarer Filme aus eigener und fremder Produktion. Matthias Müller wird die Filme selbst vorstellen und anschließend zu einem Publikumsgespräch zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Kurzfilmrogramm.

Visages d'enfants

Freitag, 29.04.2016, 20:30 Uhr

Stummfilmkonzert mit Joachim Bärenz

Joachim Bärenz spielt seit 47 Jahren im Kino Klavier und ist damit einer der Dienst ältesten Stummfilm-Pianisten Deutschlands. Der Essener Stummfilmpianist ist ein Virtuose, einer der besten seines Fachs und international gefragt. 1984 wurde er von Pina Bausch als Pianist der Tanzabteilung an der Folkwang Universität der Künste in Essen angestellt. Bis zum vergangenen Jahr hat Joachim Bärenz 30 Jahre lang Tänzer am Klavier begleitet. Diese Arbeit im Bereich Tanz war eine optimale Ergänzung zur Arbeit als Stummfilmbegleiter, zu dem er damals durch Zufall kam, wie er sagt. Bärenz komponierte für das Fernsehen zahlreiche neue Musikfassungen zu restaurierten Filmen, ist aber auch ein Meister der Improvisation. Jeden Sommer begleitet er Filme bei den Internationalen Stummfilmtagen in Bonn. 2003 erhielt er für seine Verdienste um die Stummfilmvertonung den Preis der Filmkritik. Beim diesjährigen Symposium begleitet er den Film Visages d’enfants.

Weitere Informationen zum Film Visages d’enfants.

The Kid

Sonntag, 01.05.2016, 16:00 Uhr

Stummfilmkonzert mit Ezzat Nashashibi

Ezzat Nashashibi begleitet seit über 20 Jahren regelmäßig Stummfilme im Kommunalkino CITY 46.Beim diesjährigen Symposium vertont er Charlie Chaplins The Kid. Er ist ausgebildeter Komponist, arbeitet als Pianist im Bereich Neue Musik und Improvisation und dirigierte verschiedene Ensembles. Außerdem ist er Dozent an der Uni Bremen und der Hochschule für Künste. „Besonders wichtig sind Geräusche bei Slapstickfilmen, denn sie verstärken den komischen Effekt beträchtlich“, sagt Ezzat Nashashibi. Um das Geschehen auf der Leinwand mit den passenden Geräuschen zu unterlegen, setzt er auch Pfeifen, Wassereimer und Kisten voller Scherben ein.

Weitere Informationen zum Film The Kid.

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